Jonschwil PDF Drucken E-Mail

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

772 wurde Bettenau, 779 Schwarzenbach als Svarzinbah villa (später als Svarzanbach), am 20. Mai 796 Jonschwil (Johannis vilare) erstmals erwähnt. Der Name Bettenaus ist jedoch keltischen Ursprungs, eine frühere Siedlung ist daher nicht ausgeschlossen. 814 soll in Jonschwil eine Kirche namens hl. Martin existiert haben. Um 840 ist hier vermutlich der Gelehrte und Dichter Notker Balbulus geboren. Um 1200 wurde das Schloss Schwarzenbach erstellt. Dieses wurde 1273 an Rudolf von Habsburg verkauft, 1483-1805 gehörte das Schloss dem Kloster St. Gallen, heute befindet es sich in Privatbesitz. Etwa 1460 wurde zwischen Bettenau und Oberuzwil der Bettenauerweiher als künstlicher Weiher erstellt, um den Fischbestand des Klosters St. Gallen zu mehren. 1803 schlossen sich die Dörfer zur Gemeinde Jonschwil zusammen. In den 1880er-Jahren wurde Oberrindal politisch und kirchlich dreigeteilt, so dass das Dorf Oberrindal heute teils zu Oberuzwil, Lütisburg und Jonschwil gehört. Die Trennung verläuft entlang der Strassen.

Zwischen 1893 und 1899 war der bekannte Schriftsteller Heinrich Federer katholischer Priester und Kaplan in Jonschwil